Zentrum für soziale Inklusion Migration und Teilhabe (ZSIMT) Centre for Social Inclusion Migration and Participation
Zentrum für soziale Inklusion Migration und Teilhabe (ZSIMT)Centre for Social Inclusion Migration and Participation

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Termine - 2016

 

Vorurteilsbewusste und Geschlechterspezifische Beratung von jungen Männern

23.11.2016

Berufsbegleitende Fortbildungsmodul für die MitarbeiterInnen(Fall ManagerInnen/ArbeitsvermittlerInnen) im Job Center Kreis Unna.

Veranstaltungsort: Kommunalen Integrationszentrum in Bergkamen

 

Workshop Kurzbeschreibung

 

Integration bzw. Soziale Inklusion ist ein Prozess, der nur gelingen kann, wenn aktiv Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass alle ihre Fähigkeiten (=Capabilities) optimal entfalten und vielfältigste Barrieren abgebaut werden können. In dieser Hinsicht geht es in der Beratungsarbeit, auch mit jungen Männern mit Migrationshintergrund, um die Hinterfragung der eigenen Haltung und Motivation sowie um den Umgang mit eigenen und in der Gesellschaft vorherrschenden Stereotypen, Vorurteilen und Schieflagen der Machtkonstellationen. Dies bedeutet insbesondere die Berücksichtigung unterschiedlicher und vielfältiger Lebenssituationen und Interessen von jungen Männern, ohne diese auf ihre Kultur oder Religion zu beschränken oder zu reduzieren. Diese Aufgabe lässt sich nicht ad hoc bewältigen, sondern in einem offenen Prozess. Ein entscheidendes Element hierfür ist eine differenzsensible Haltung aller, die die beratende Verantwortung tragen, und ihre Bereitschaft, jeglicher Form von Exklusion und Diskriminierung entschieden entgegenzutreten. Ohne einfache Lösungsrezepte zu versprechen, bietet der Workshop in einem vertrauensvollen Rahmen und mit professioneller Begleitung eine Umgebung und Lernatmosphäre an, die viel Spielraum zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch und für erste Schritte in Richtung Lösungsentwicklung ermöglicht.

 

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Vorurteile Verlernen: Anti-Bias und Soziale Inklusion

09. November 2016

Basisseminar mit Ausbaumöglichkeiten für die Basispädagogen der Gemeinde Uetze

 

Seminarkonzept

Pädagogisches Personal in der beruflichen Bildung im Kontext von internationaler Migration, Flucht und Asyl ist derzeit mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Damit verbundene Vielfalt in der Gesellschaft bedeutet nicht automatisch gelungene soziale Inklusion. Soziale Inklusion ist ein Prozess, der nur gelingen kann, wenn aktiv Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass alle ihre Potentiale optimal entfalten und vielfältigste Barrieren abgebaut werden können. Ein entscheidendes Element hierfür ist eine differenzsensible Haltung aller, die in Kommunen und Gemeinden, pädagogische Verantwortung tragen, und ihre Bereitschaft, jeglicher Form von Exklusion und Diskriminierung entschieden entgegenzutreten.

 


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Belonging, Soziale Inklusion und Fähigkeitenerweiterung: Zukunftsweisende und längerfristige Ziele der Arbeit mit der Geflüchteten

28.10.2016

Praxisbegleitender Vortrag, Georg-August Universität Göttingen

 

im Rahmen des Projekts „Qualifizierte Vorbereitung und fachliche Betreuung von Lehramtsstudierenden für die Sprachenförderung von Flüchtlingen“ der Zentrale Einrichtung für Lehrerbildung (ZELB) und die Abteilung Interkulturelle Germanistik (IKG) der Georg-August Universität Göttingen – unterstützt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur – bereits seit Oktober 2015.

Weitere Informationen zum Projekt hier:

http://www.uni-goettingen.de/de/522104.html

 

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Anti-Bias und Soziale Inklusion: Umgang mit Vorurteile, Macht und Ideologien in der Bildungsarbeit

29.11./12.12.2016

 

Zwei Praxisbegleitende Workshops, Georg-August Universität Göttingen

 

im Rahmen des Projekts „Qualifizierte Vorbereitung und fachliche Betreuung von Lehramtsstudierenden für die Sprachenförderung von Flüchtlingen“ der Zentrale Einrichtung für Lehrerbildung (ZELB) und die Abteilung Interkulturelle Germanistik (IKG) der Georg-August Universität Göttingen – unterstützt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur

 

Weitere Informationen zum Projekt hier:

http://www.uni-goettingen.de/de/522104.html

 

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Belonging-Exploring Connection to Community

International Workshop, Toronto/Wasan Island, Canada

11.-16. September 2016

 

 

The Centre for Social Inclusion Migration and Participation (ZSIMT), upon invitiation of the Bürgerstiftung Stuttgart and the Breuninger Stiftung, will be taking part in this meeting of international German and Canadian Foundations, Community Organsiaitons and Scholars

 

This is a meeting arranged on short notice. Details, also in German, will follow soon.

 

Conference Despcription provided by the Breuninger Foundation:

Why do people feel a sense of belonging and assume responsibility for their family, community or society? How do communities grow together? In this workshop, Canadian and German foundations, community organizations and scholars will explore the impact of public, private and nonprofit sectors on these issues.

 

With the generous support of the Robert Bosch Foundation, Bürgerstiftung Stuttgart (Stuttgart Community Foundation), Breuninger Foundation and Community Foundations of Canada are hosting a bilateral gathering of German and Canadian community foundations, scholars and thought leaders for a week-long gathering on Wasan Island to explore the idea of belonging and the role of community foundations in building vibrant communities where everyone feels like they belong. 

Why belonging? 

Simply put, belonging is being part of a collective we. 

 

While that idea is seemingly simple, we know that the concept and idea of belonging is much more nuanced and complex. It’s about how much we believe we fit in a place or a group, how safe we feel in the group, the possibilities we have at taking root, how far we are allowed to fit in the group and how much that group welcomes and includes us. It’s influenced by lived experience, ethnicity, gender, economic condition, geography, technology, politics, and countless other factors. 

 

More than just a feeling, belonging is a powerful catalyst for healthier communities. It’s this idea of belonging as catalyst that will drive the focus of our time together on Wasan.

 

The retreat will discuss and explore possibilities and supporting conditions for belonging from two perspective frames: The Canadian experience of an immigrant society that is working toward meaningful reconciliation with its indigenous communities, and the German experience of a society that only recently accepted immigration as a matter of fact and is now looking for ways and means to integrate more than a million people who arrived in 2015, in addition to reflecting on the broader shared experiences that transformed the society.

 

Through these perspective frames, we’ll explore a number of issues, challenges and questions, including: 

 

  • What is the role of place and placemaking in building a sense of belonging?

  • Why and how do people feel a sense of belonging and assume responsibility for their family, community or society? 

  • How do communities grow together? 

  • What’s the role of community foundations and community philanthropy in the collaborative belonging space? 

  • What framework should politics and administration offer?

 

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Development Diversity: Umgang mit  Rassismus - Fallen der Entwicklungszusammenarbeit

01.Dezember, 2016/Universität Rostock

 

Vorlesung am Politikwissenschaftlichen Institut der Universität Rostock

als Teil der Veranstaltungsreihe "Kritische Beiträge zur Entwicklungszusammenarbeit und -Politik".

 

Veranstalter: Eine Welt Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. und FAIR trade University

 

Skizze:

Eine freiheits-, menschenrechts- und antidiskriminierungsorientierte Entwicklungszusammenarbeit und entwicklungspolitische Bildung kann viel dazu beitragen, die Weiterführung einer abhängig machenden „Entwicklungshilfe“ zu beenden und durch eine befreiende, zukunftsfähige Capability Förderung

(= Befähigung: ausgehend von den Konzepten von Amartya Sen und Nussbaum zur Capability Förderung und Freires Praxis der Freiheit) aller Beteiligten zu ersetzen. Das Ziel sollte eine nicht-diskriminierende, vorurteils- und macht-bewusste Zusammenarbeit mit dem (globalen) Süden sein. Wer als „EntwicklungshelferIn“ in andere Länder gehen will, sollte gut und lange über die eigene Motivation und Einstellung zu den Menschen in den Zielländern nachdenken und differenzierte Bilder vom (globalen) Süden am besten in Zusammenarbeit mit Migrant/innen hier in globalen (Norden) entwickeln. Dies wird nur gelingen, wenn Entwicklungszusammenarbeit und Antirassismusarbeit miteinander gekoppelt und strukturell verankert sind. Man könnte solche zukünftigen Bemühungen als Development Diversity bezeichnen, das die verschiedenen systemischen Rassismus-Fallen in der Entwicklungszusammenarbeit fortgehend aufdeckt und durch eine diversitätsbewusste entwicklungspolitische Bildung nachhaltig pflegt.

 

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Anerkennung, Fähigkeitenerweiterung und gesellschaftliche Teilhabe

16. November, 2016/Schwelm.

 

Impulsvortrag anlässlich der 6. Bildungs- und Integrationskonferenz  "Sprache- Bildung- Gesellschaft" des Ennepe-Ruhr Kreises.

 

Eine Veranstaltung des Kommunlae Integrationszentrums und des Regionale Bildungsbüro des Ennepe-Ruhr-Kreises

 

Kontext und Ausgangslage

In den gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Diskursen, sowohl auf wissenschaftlicher als auch auf Praxis-Ebene, kursieren diverse z.T. konträre theoretische bzw. programmatische Analyseversuche zur Bedeutung und Rolle von Sprache und Bildung für ein gelungenes und erfülltes Zusammenleben von Menschen in einer u. a. durch Migration bedingt immer diverser werdenden Gesellschaft. Eines der Kernplädoyers dabei ist eine mehrperspektivische, diskriminierungsbewusste und „differenzsensible“ Vorgehensweise. Der Vortrag greift diese Forderung auf und beschäftigt sich mit drei möglichen kritisch-theoretischen Zugängen zum Themenkomplex „Sprache-Bildung-Gesellschaft“ und fragt nach deren Praxistauglichkeit.

 

Inhalte und Aufbau

Nach der Verortung der Thematik in die aktuellen Migrations- und Diversity- (Differenz-) bedingten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und daraus folgenden Herausforderungen für die Bildungsarbeit und Bildungspolitik folgt die Vorstellung von drei möglichen Theoriezugängen: unter dem Gesichtspunkt Anerkennung aus der Kritischen Theorie bzw. Anerkennungstheorie von Axel Honneth, unter dem Gesichtspunkt Fähigkeitenerweiterung aus Sicht des Capability Ansatzes (Ermöglichungsansatz von Amartya Sen/Martha Nussbaum) und unter dem Gesichtspunkt gesellschaftliche Teilhabe aus Sicht des Ansatzes der „Ausgegrenzten der Moderne“ von Zygmunt Baumann. Anschließend werden aus den vorgestellten Theoriezugängen diversitätsorientierte Handlungskonzepte, Handlungsmethoden und politische Forderungen der Sprachvermittlungspraktiken und Bildungsinitiativen in der frühkindlichen, schulischen und außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung und des Lebens Langen Lernens beispielhaft abgeleitet und herauskristallisiert. Womöglich wird dabei auf gute, auch internationale Praxisbeispiele eingegangen.

 

Flyer und Anmeldelinks hier....

 

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Vorurteilsbewusste pädagogische Arbeit in einer Migrationsgesellschaft:

Möglichkeiten und Grenzen in der Bildungsarbeit für und mit

Geflüchteten, mit  Migrantinnen und Migranten

Interne Fortbildung, 26.-28. September 2016/Bergisch Gladbach

 

Pädagogisches Personal in der beruflichen Bildung im Kontext von internationaler Migration, Flucht und Asyl ist derzeit mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Die oft wiederkehrenden Ressentiments gegenüber den "Anderen" in Form von Vorurteilen, Stereotypen können erhebliche Stolpersteine auf dem Weg zu einem gleichberechtigten Zugang zu Bildungsmöglichkeiten für die Geflüchteten sein.

Wie kann das Bildungspersonal mit solchen Hindernissen umgehen und die Chancen und Möglichkeiten dieser weltweiten Migrationsbewegungen für die Lernenden und Lehrenden Vorort deutlich machen?

Welche sozialen Kompetenzen, neben allgemeinen Fachkompetenzen wie Sprachvermittlung und Bewerbercoaching, bräuchten die Mitarbeiter in diesem Bereich, um erfolgreich für und mit Geflüchteten, Geduldeten, Asylsuchenden und Migrantinnen und Migranten zu arbeiten?

Auch mit guten Absichten stößt man als Bildungspersonal an seine Grenzen, wenn es um Umgang mit sozialen, psychologischen und gesellschaftlichen Komponenten der Bildungsarbeit geht. Dieses Seminar beschäftigt sich mit solchen Grenzen und Grenzsituationen.

Das Seminar bietet in einem vertrauensvollen Rahmen und mit professioneller Begleitung eine Umgebung und Lernatmosphäre an, die viel Spielraum zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch und für erste Schritte in Richtung Lösungsentwicklung ermöglicht.

 

Interne Fortbildung für das Pädagogische Personal des

bfw-Unternehmen für Bildung

Seminarort: Kardinal-Schulte-Haus in Bergisch Gladbach

26.-28. September 2016.

 

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Die Rückkehr der Entwicklungshelfer*nnen: Hilfst du noch oder arbeitest du schon zusammen?"

 

 

Vortrag (Plenum) und Workshop (AG Diversity)

Anlass: Mitgleiderversamlung der Dachverband Entwicklungspolitik Baden Württemberg, (DEAB, e.V.)

11.06.2016/Stuttgart

 

Thema und Fragestellung:

Unsere Bilder über den Globalen Süden: Wie können wir uns hier von kolonialen Vorstellungen  lösen und der Reproduktion rassistischer Stereotypen entgegenwirken?  Was brauchen wir, um eine vorurteilsbewusste Haltung in unserem Engagement zu entwickeln und dazu beizutragen Machtverhältnisse  zwischen „Helfer*innen“ und Menschen im Globalen Süden abzubauen?

 

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"Ich sehe was, was du nicht siehst": Vorurteilsbewusste Talenförderung

 

Workshop

bei der 5. Arbeitstagung im Schulversuch

"TAFF - Talente finden und fördern an der Mittelschule"

Stiftung Bildungspakt Bayern

Lichtenfels, 09.06.2016

 

http://bildungspakt-bayern.de/taff-talente-finden-und-foerdern-an-der-mittelschule/

 

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Flucht und Asyl – Herausforderungen in der Jugend- und Bildungsarbeit und Beiträge einer diversitätsbewussten Perspektive
 

Fachtag

29. Juni 2016, Bonn

 

Eine gemeinsame Initiative von Transfer e.V.,

dem Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA e.V.) und dem Netzwerk für diversitätsbewusste Jugend- und Bildungsarbeit (DIVE) und die Stadt Bonn.

 

Beitrag von ZSIMT: Fachliche Begleitung und Workshopleitung

 

"Diversitätsbewusste Jugendarbeit in einer Migrationsgesellschaft: Auswirkungen auf die Angebotsstrukturen"

 

 

Hintergrund:
Geflüchtete erfahren in der Bundesrepublik Deutschland zum einen Solidarität und Hilfsbereitschaft und werden zum anderen mit rassistischen Übergriffen, alltäglichen Ressentiments und einschränkenden Strukturen konfrontiert. Fachkräfte der Jugendarbeit stehen vor der Herausforderung, diese Entwicklungen mit Jugendlichen zu thematisieren, Diskriminierungen zu reflektieren und entgegen zu treten sowie komplexe Lebensrealitäten geflüchteter Jugendlicher zu verstehen und damit umzugehen. Einen geeigneten Ansatz, um mit aktuellen Herausforderungen umzugehen, sehen wir in einer diversitätsbewussten Perspektive.

 

Die diversitätsbewusste Bildung:
Die diversitätsbewusste Bildung schließt Lernprozesse über Themen wie Vorurteile, Diskriminierung und gesellschaftliche Machtverhältnisse ein. Sie will für das Vorhandensein verschiedener Perspektiven sensibilisieren. Es geht darum, vielfältigen Lebensformen Berücksichtigung und Wertschätzung zu schenken und eigene Normalitätsvorstellungen und Vorurteile zu hinterfragen. Es soll eine aktive Auseinandersetzung mit Diskriminierung ermöglicht werden, um zu Chancengleichheit und Teilhabegerechtigkeit beizutragen.

 

Der Fachtag und die Fortbildungsreihe:
Im Rahmen der Fortbildungsreihe „DIVErsität – Fortbildungsreihe Flucht und Asyl“ findet am 29. Juni 2016 der erste Fachtag in Kooperation mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundesstadt Bonn statt.
Die Fortbildungsreihe besteht insgesamt aus 5 Veranstaltungen, die auch unabhängig voneinander besucht werden können. Informationen zur kompletten Fortbildungsreihe finden Sie unter: www.transfer-ev.de
Sie wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung. Veranstalter der Fortbildungsreihe sind transfer e.V. in Kooperation mit dem Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA e.V.) und dem Netzwerk für diversitätsbewusste Jugend- und Bildungsarbeit (DIVE).

 

Zielgruppe:
- Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und der außerschulischen Jugendbildungsarbeit
- Vertreter*innen der Jugendpflege und Jugendförderung der kommunalen Jugendämter
- Akteure der Jugendverbandsarbeit, Migrantenselbstorganisationen sowie Selbstorganisationen von Geflüchteten
- Personen, die sich in der Unterstützung von Geflüchteten engagieren
- Weitere Interessierte

 

Link zum Anmeldeformular

Einladung

 

 

Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung.

 

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Migration-Integration: Schule gestaltet Vielfalt

Internationale Fachtagung

Veranstalter: Kulturminister Konferenz/Pädagogischer Austausch Dienst

Bonn, 23.-24. Mai, 2016

 

 

Beitrag von ZSIMT - Workshopleitung

 

Anti-Bias and Social Inclusion - An Introductory Workshop to understand the Methods and Strategies to deal critically with Disrimination and effectively promote Diverstiy in Schools

 

 

Aus der Tagungsbeschreibung:

Die schulische Integration der hohen Zahl an kürzlich zugewanderten Kindern und Jugendlichen stellt eine große Herausforderung dar. Das erfolgreiche Erlernen der Unterrichtssprache und eine frühzeitig einsetzende gezielte Berufsorientierung sowie eine systemische Berufsvorbereitung sind für ihre Integration in Schule, Ausbildung und Gesellschaft von besonderer Bedeutung. Viele Lehrkräfte stehen neuen Anforderungen gegenüber. Ihre fachlichen und didaktischen Qualifikationen sind ein Schlüssel bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben. Für eine gelingende Integration sind in der Schule jedoch auch die sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen zu schaffen. Im aufnehmenden Umfeld sind Toleranz, demokratische Bildung und interkulturelle Kompetenzen zu fördern.

Mit der Fachtagung sollen Ergebnisse und Erfahrungen aus Programmen des internationalen Schulaustauschs  für die Integration der jungen Flüchtlinge nutzbar gemacht werden.
 

 

Im Fokus werden die folgenden Themen stehen:

  • Interkulturelle Schulentwicklung und pädagogische Konzepte für eine Schule der Vielfalt
  • Förderung von interkulturellen und interreligiösen Kompetenzen, von Toleranz und demokratischer Bildung
  • Berufsvorbereitung und Ausbildung von jungen Migranten und Migrantinnen
  • Förderung des Sprachenerwerbs im Kontext von Mehrsprachigkeit. Mehr lesen...

 

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Festival Contre le Racisme

antirassistisches Fetival, 18.-22. Mai, Passau

 

Beitrag von ZSIMT bei der Podiumsdiskussion:

 

Diversität Fehlanzeige? oder: Wie überwindet Deutschland sein Rassismusproblem?

21.Mai, 18:00 Uhr, Hörsaal 1 / Philosophicum, Uni Pasau, Passau

In der Diskussion werden historische, vor allem aber aktuell vorherrschende Rassismen und diskriminierende Strukturen aufgezeigt und problematisiert. Warum bleiben Ausschluss-Mechanismen hartnäckig bestehen? In welchen Zusammenhängen werden sie sichtbar? Wer ist davon – auch vor dem Hintergrund intersektionaler Betrachtungen – betroffen? Neben diesen Fragestellungen wird es darum gehen, wie gesellschaftliches Diversitätsbewusstsein geschärft und eine zivil wirksame Partizipation auf den Weg gebracht werden kann.

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EXPERTENWORKSHOP

 

Flucht und Migration in der Entwicklungszusammenarbeit der Bundesländer: Workshop für entwicklungspolitische ExpertInnen der Bundesländer 2016

13.-14. April, 2016, Bonn

Veranstalter: Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:)Bonn

 

Input von ZSIMT zum Workshopteil IV:

Neue Potential für Entwicklungskooperation mit MigrantInnen.

 

Programmflyer hier zum Download

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BERUFSBEGLEITENDE FORTBILDUNGEN 2016

 

Vorurteile verlernen - Anti-Bias und soziale Inklusion

Feb./Mai. 2016

Fortbildungsveranstaltungen im Rahmen des Qualifizierungsangebotes „Wortschatz – Region Hannover“ und des  Programms „Rucksack KiTa – Region Hannover“ im Haus der Region Hannover, Hildesheimer Str. 20, 30169 Hannover.

 

Zielgruppe:

Fach- und Leitungskräfte aus Kindertageseinrichtungen, die am Programm Rucksack KiTa – Region Hannover“, einem Programm zur Sprachförderung über die Herkunftssprache, teilnehmen sowie die jeweiligen Elternbegleiterinnen.

 

Dieses Angebot ist als Qualifizierungseinheit für pädagogische Fach- und Leitungskräfte zertifiziert und anerkannt: Kompetenz Kitas – Sprache „Wortschatz – Region Hannover“.

 

Zwei zusammenhängende Termine:

Einführung in das Thema: 05.02.2016, 9:00 Uhr – 15:30 Uhr

Vertiefung des Themas:   10.05.2016 9:00 Uhr – 15:30 Uhr

 

Bitte melden Sie sich nur per Mail an:

andrea.klein@region-hannover.de

 

 

 

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Anti-Bias und soziale Inklusion - Zertifizierte Multiplikatorenfortbildung:

Umgang mit Vorurteilen und Diskriminierung im Bildungsalltag

Eine Fortbildung (vier mal 2,5 Tage) mit Zertifikat

 

Zielgruppe:

MitarbeiterInnen im Regionalen Bildungsnetz, die die Anti-Bias-Arbeit

(Bias = Voreingenommenheit) und soziale Inklusion in der Dortmunder

Bildungslandschaft nachhaltig verbreiten (max. 15 TN)

Juni - Sept. 2016

 

Wann: Modul 1: 01.06. - 03.06.2016 (Mi-Fr, ca. von 9.00 - 16.30, letzter Tag bis 13.00)

Modul 2: 04.07. - 06.07.2016 (Mo-Mi, gleicher Zeitrahmen)

Modul 3: 31.08. - 02.09.2016 (Mi-Fr, gleicher Zeitrahmen)

Modul 4: 21.09. - 23.09.2016 (Mi-Fr, gleicher Zeitrahmen)

Wo: Rathaus Dortmund, Friedensplatz 1, Saal Westfalia

Referent: Dr. Prasad Reddy, Ph.D., Geschäftsführer des Zentrums für soziale Inklusion,

Migration und Teilhabe, Bonn

 

Interessierte können sich melden bei Christiane Meckel, Fachbereich Schule, RBB.

Tel. 0231-5023039 / cmeckel@stadtdo.de

 

Für Weitere Fortbildungsangebote in 2016 und darüber hinaus hier klicken

 

Ankündigung_Multiplikatorinnen Fortbildung
ANKÜNDIGUNG_Multiplikatorenausbildung.pd[...]
PDF-Dokument [227.0 KB]

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Anti Bias Training

13 Mai, Bonn

 

Interne Fortbildung für die Dozentinnen von

Bildungswerk Inter.kultur, Bonn

 

 

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AKTUELLE PRAXISBERICHTE

 

Vorurteilsbewusste pädagogische Arbeit in einer Migrationsgesellschaft: Möglichkeiten und Grenzen in der Bildungsarbeit für und mit Geflüchteten, mit  Migrantinnen und Migranten

Interne Fortbildung, 26.-28. September 2016/Bergisch Gladbach

(Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit)

 

Pädagogisches Personal in der beruflichen Bildung im Kontext von internationaler Migration, Flucht und Asyl ist derzeit mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Die oft wiederkehrenden Ressentiments gegenüber den "Anderen" in Form von Vorurteilen, Stereotypen können erhebliche Stolpersteine auf dem Weg zu einem gleichberechtigten Zugang zu Bildungsmöglichkeiten für die Geflüchteten sein.

Wie kann das Bildungspersonal mit solchen Hindernissen umgehen und die Chancen und Möglichkeiten dieser weltweiten Migrationsbewegungen für die Lernenden und Lehrenden Vorort deutlich machen?

Welche sozialen Kompetenzen, neben allgemeinen Fachkompetenzen wie Sprachvermittlung und Bewerbercoaching, bräuchten die Mitarbeiter in diesem Bereich, um erfolgreich für und mit Geflüchteten, Geduldeten, Asylsuchenden und Migrantinnen und Migranten zu arbeiten?

Auch mit guten Absichten stößt man als Bildungspersonal an seine Grenzen, wenn es um Umgang mit sozialen, psychologischen und gesellschaftlichen Komponenten der Bildungsarbeit geht. Dieses Seminar beschäftigt sich mit solchen Grenzen und Grenzsituationen.

Das Seminar bietet in einem vertrauensvollen Rahmen und mit professioneller Begleitung eine Umgebung und Lernatmosphäre an, die viel Spielraum zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch und für erste Schritte in Richtung Lösungsentwicklung ermöglicht.

 

Interne Fortbildung für das Pädagogische Personal des

bfw-Unternehmen für Bildung

 

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Workshop, "Ich sehe was...", Perspektive Bildung und Begabung

Der sensible Umgang mit Vielfalt ist das pädagogische Gebot der Stunde

Hinsehen! Herausfinden! Handeln!

»Praxis Begabung« Workshop mit Prasad Reddy in Köln

Zu oft kommen Potenziale nicht zur Entfaltung, weil sie unentdeckt bleiben oder das Urteil darüber, was als Talent eingeschätzt wird, sehr unterschiedlich ausfällt. „Oft nimmt man nur das wahr, auf das man bereits achtet“, warnte der Erziehungswissenschaftler Dr. Prasad Reddy am 14. November in Köln beim Praxis Begabung Workshop »Ich sehe was, was Du nicht siehst!«.

Gesamtbericht und weitere Infos hier: https://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/news/2015-11-17-workshop-reddy

 

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ZSIMT beim Netzwerktreffen der Thüringer Europaschulen

Am 20. und 21. November nahmen Vertreter der thüringer Europaschulen am mittlerweile bereits traditionellen Netzwerktreffen der Thüringer Europaschulen im Europäischen Informationszentrum (EIZ) in Erfurt teil. Den zweiten Teil des Netzwerktreffens gestaltete Dr. Prasad Reddy vom Zentrum für soziale Inklusion, Migration und Teilhabe mit einem interessanten und aktivierenden Fachvortrag, in dem die Bedeutung und die Gefahren von Stereotypen und Vorurteilen herausgearbeitet wurden. In den sich anschließenden Gesprächen der Teilnehmer konnten die Vertreter der Europaschulen in einen anregenden Erfahrungs- und Meinungsaustausch treten, Hinweise weitergeben und den ereignisreichen Tag Revue passieren lassen. Weiter lesen....

 

Kontakt

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