Zentrum für soziale Inklusion Migration und Teilhabe (ZSIMT) Centre for Social Inclusion Migration and Participation
Zentrum für soziale Inklusion Migration und Teilhabe (ZSIMT)Centre for Social Inclusion Migration and Participation

Schulungen, Fachvorträge, Workshops, Konferenzbeiträge

 

2017

 

 

Soziale Inklusion ist keine Einbahnstraße: Diversitätsbewusste Soziale Arbeit im Spannungsfeld zwischen Exklusion und Inklusion

Vortrag im Rahmen des Projekts „Demokratie braucht Gesellschaft-zivilgesellschaftliche Akteure stärken“

13.12.2017

Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein/Kiel

 

Vortragsskizze

Die Migrationsbewegungen der letzten Zeit und damit verbundene Herausforderungen beim Umgang mit geflüchteten Menschen haben offenbart, dass die Vermittlung von Kenntnissen über die Fluchtursachen, aufenthaltsrechtliche Aspekte, Recht und Ordnung in Deutschland und den Umgang mit traumatisierten Geflüchteten unzureichend sind. Sie laufen Gefahr, einseitige Vorstellungen einer angeblichen „Leitkultur“ der Aufnahmegesellschaft zu verbreiten. Zunehmend geht es in der Sozialen Arbeit in einer „diversen“ Gesellschaft daher um die Hinterfragung der eigenen Haltung und Motivation sowie um den Umgang mit eigenen und in der Gesellschaft vorherrschenden Stereotypen, konstruierten und abwertenden Differenzen, Vorurteilen, Schieflagen der Machtkonstellationen und die Ideologien der Überlegenheit und Unterlegenheit. Neben Migration und Kultur ist die Rolle von potenziell diskriminierenden Faktoren wie Geschlecht, Religion, Klasse, sexuelle Orientierung in den Gemeinden, sozialen Einrichtungen und gesellschaftlichen Institutionen zunehmend zu berücksichtigen. Welche sinnvolle Leistungen könnte die Aufnahmegesellschaft bzw. die deutsche Einwanderungsgesellschaft leisten, damit soziale Inklusion und demokratische Teilhabe für alle ermöglichst wird? Soziale Inklusion ist ein Prozess, der nur gelingen kann, wenn aktiv Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass alle ihre Fähigkeiten (=Capabilities) optimal entfalten und vielfältigste Barrieren abgebaut werden können. Ein entscheidendes Element hierfür ist eine differenzsensible Haltung und Handlung aller, die die bildungspolitische und pädagogische Verantwortung tragen, und ihre Bereitschaft, jeglicher Form von Exklusion und Diskriminierung entschieden entgegenzutreten. Der Vortrag vertieft diesen Themenkomplex, wobei die Anti-Bias-Methode und die Prinzipien von Belonging (=Anerkennung /Teilhabe/ Zugehörigkeiten) und Capability-Förderung (=Fähigkeiten Ansatz) eine zentrale Rolle spielen.

 

 

 

 

Internationale Jugendarbeit für das Leben in einer vielfältigen Gesellschaft nutzen

22. Juni, 2017: Workshop  im Rahmen der Fachtagung "Vielfalt erleben-Internationale Jugendarbeit stärkt lokale Gesellschaft". Die Fachtagung findet statt im Rahmen der jugendpolitische Initiative JIVE. Jugendarbeit international-Vielfalt erleben. Organisatoren: IJAB-Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.   UND Jugend für Europa-der Nationale Agentur Erasmus+Jugend in Aktion, Bonn.

Weitere Details und Anmeldung hier....

 

 

 

Role of Cultural Education in Promoting a diverse Europe

13. Juni, 2017: (Interne-)Workshop im Rahmen des internationale Konferenz zum Thema International Co-operation in Cultural Learning. Organisatoren: u.a. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugenbildung/bkj

 

 

 

 

Weiterbildung im Spannungsfeld zwischen Zuwanderung, Exklusion und Sozialer Inklusion

08.03.2017

Vortrag:  Projekt Bildungsbeziehungen  /  Kreativ Haus, Münster

Kurzbeschreibung

Angesichts neuer Herausforderungen durch eine wachsende Anzahl von Geflüchteten in Deutschland geht das Projekt Bildungsbeziehungen der Frage nach, wie sinnvolle Integrationsleistungen der deutschen Einwanderungsgesellschaft aussehen können. Der Vortrag greift diese Frage auf und reflektiert insbesondere die notwendigen Weiterbildungsangebote für engagierte Erwachsenenbildner, Sozial-Arbeiter und Ehrenämtler. Die Migrationsbewegungen der letzten Zeit und damit verbundene Herausforderungen beim Umgang mit geflüchteten Menschen erfordern nicht nur, wie leider oft angenommen und angeboten, die Vermittlung von Kenntnissen über die lokale-globale Verbindung der Fluchtursachen, aufenthaltsrechtliche Aspekte, Recht und Ordnung in Deutschland und den Umgang mit traumatisierten Geflüchteten. Zunehmend geht es um Weiterbildungsangebote zur Hinterfragung der eigenen Haltung und Motivation sowie um den Umgang mit eigenen und in der Gesellschaft vorherrschenden Stereotypen, Vorurteilen und Schieflagen der Machtkonstellationen. Soziale Inklusion ist ein Prozess, der nur gelingen kann, wenn aktiv Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass alle ihre Fähigkeiten (=Capabilities) optimal entfalten und vielfältigste Barrieren abgebaut werden können. Ein entscheidendes Element hierfür ist eine differenzsensible Haltung und Handlung aller, die die bildungs-politische und pädagogische Verantwortung tragen, und ihre Bereitschaft, jeglicher Form von Exklusion und Diskriminierung entschieden entgegenzutreten. Der Vortrag vertieft die oben erwähnten Themen, wobei die Anti-Bias-Methode und die Prinzipien der Capability-Förderung eine zentrale Rolle spielen.

 

Der Vortrag dient auch als eine theoretische Basis für die geplanten praxisbezogenen Workshop am 04. Juli 2017.

 

 

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2016

 

 

Anti-Bias und Soziale Inklusion: Umgang mit Vorurteile, Macht und Ideologien in der Bildungsarbeit

29.11./12.12.2016

 

Zwei Praxisbegleitende Workshops, Georg-August Universität Göttingen

 

im Rahmen des Projekts „Qualifizierte Vorbereitung und fachliche Betreuung von Lehramtsstudierenden für die Sprachenförderung von Flüchtlingen“ der Zentrale Einrichtung für Lehrerbildung (ZELB) und die Abteilung Interkulturelle Germanistik (IKG) der Georg-August Universität Göttingen – unterstützt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur

 

Weitere Informationen zum Projekt hier:

http://www.uni-goettingen.de/de/522104.html

 

 

 

Belonging, Soziale Inklusion und Fähigkeitenerweiterung: Zukunftsweisende und längerfristige Ziele der Arbeit mit der Geflüchteten

28.10.2016

Praxisbegleitender Vortrag, Georg-August Universität Göttingen

 

im Rahmen des Projekts „Qualifizierte Vorbereitung und fachliche Betreuung von Lehramtsstudierenden für die Sprachenförderung von Flüchtlingen“ der Zentrale Einrichtung für Lehrerbildung (ZELB) und die Abteilung Interkulturelle Germanistik (IKG) der Georg-August Universität Göttingen – unterstützt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur – bereits seit Oktober 2015.

Weitere Informationen zum Projekt hier:

http://www.uni-goettingen.de/de/522104.html

 

 

 

18 Jan. 2016: Soziale Inklusion, solidarische Bildung und politischer Zusammenhalt: Drei Säulen des zukünftigen Krefelder Integrationskonzepts.  Impulsvortrag bei der Integrationskonferenz, KommunaleIntegrationszentrum, Krefeld.

 

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2015

 

25. Nov., 2015: Diversitätsgerechte Mentoring - Ich sehe was, was Du nicht siehst - Workshop im Rahmen der Jahrestagung LISE Mentoring Netzwerk, Humbold Universität Berlin. Details hier....

 

 

20. Nov., 2015
Diskriminierung im Kontext von internationalen Schulpartnerschaften – Stärken, Chancen, Möglichkeiten und  Grenzen der Bildungsaufgaben der Europaschulen".

Workshop im Rahmen der jährliche Netzwerktagung der Thüringer Europaschulen unter dem Thema „Veränderungen in Europa – Veränderungen an Europaschulen“.

Veranstalter: THÜRINGER MINISTERIUM FÜR BILDUNG, JUGEND UND SPORT
Referat 36 | Schulabschlüsse, Prüfungsangelegenheiten, Berufsorientierung,
internationale Bildungsangelegenheiten, Unterstützersystem, Erfurt.

 

 

12 Mai, 2015:  "Ich sehe was, was Du nicht siehst". Praxisforum im Rahmen der Fachtagung "Perspektive Begabung". Veranstalter: Bildung und Begabung gemeinnützige GmbH .
Kurzbeschreibung des Forums.   Weitere details mit  Anmeldemodalitäten hier...

 

 

22 April, 2015: Fachinput: Diskriminierungssensible Datenerhebung in der weltwärts-Freiwilligenbefragung im Rahmen des Workshops  "Teilnehmende mit sogenanntem Migrationshintergrund
im weltwärts-Programm". O
rt: Nord-Süd Brücken Stiftung, Berlin. Vernanstalter: Weltwärts/Der entwicklungspolitischer Freiwilligendienst und Ventao/Verein entwicklungspolitischer Austauschdienste, e.V.

 

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2014


21. Oktober, 2014:  Impulsvortrag: „Alles nur Kultur? Anregungen für eine diversitätsbewusste und sozial inklusive Familienhilfe“ im Rahmen eines Fachtags der Stadt Kleve, des Caritasverbands Kleve, des Familienzentrums (Kita) Christus König in Kleve und der Familienbildungsstätte, Kleve.Einladung und Anmeldedetails hier.


13. Mai, 2013:  „Stereotype/Rassismus in der Sprache/Bilder der Entwicklungszusammenarbeit“. Interner Team - Workshop (Vor- und Nachbereitung der GIZ-Entwicklungshelfer/innen), Bonn.
 

 

8. Mai, 2013: Diversität als jugendpolitischer Auftrag in Europa - Implikationen einer Europäischen Jugendpolitik für die Praxis Internationaler Jugendarbeit -  Fachvortrag und Podiumsdiskussion im Rahmen des Fachkongress "Building Tomorrow's Europe: Fachkongress zu Jugendarbeit und Jugendpolitik in Europa" / 25th Anniversary (Jubiläum) von JUGEND  für Europa (JfE)/Deutsche Agentur für das EU-Programm JUGEND IN AKTION . Kongress Beschreibung auf Deutsch und Englisch.

 

 

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